Blogtour Die Bloggerbande – Kinderwebseiten

Guten Morgen ihr Lieben,

die liebe Yasmin aka Die Rabenmutti hat mal wieder zur Blogtour aufgerufen und ich habe ganz laut ‚JAAA‘ geschrien, denn dieses Mal geht es um ein Thema, um das ich mich schon eine ganze Weile kümmern wollte. Ich und ein paar andere Elternblogger werden sich mit der Buchserie „Die Bloggerbande“ beschäftigen. Neben den Rezensionen werden angrenzende Themen zu den Büchern von uns bearbeitet und verbloggt. Wie ihr wisst, wird die große Kleine dieses Jahr eingeschult. Demzufolge wird sie bald lesen und schreiben können. Sie wird bald das Internet für sich entdecken, wenn wir einmal vom allgegenwärtigen Online-Video-Konsum absehen. Für die Schule wird sie bald im Internet nach Informationen recherchieren, sich online unterhalten – und ganz sicher noch mehr Online Videos schauen. Mir wird jetzt schon ein wenig mulmig, wenn ich bedenke, dass sie sich im Haushalt irgendein Online-Gerät schnappen und einfach so loslegen könnte. Deswegen habe ich mich für mich, für meine große Kleine und natürlich und erst recht für EUCH über Kinder-Gütesiegel für Webseiten und sichere Online-Räume informiert und möchte euch in diesem Beitrag zur Blogtour davon berichten.

Bevor ich aber mit meinem eigentlichen Thema beginne, möchte ich euch in aller Kürze „Die Bloggerbande“ vom LINGEN Verlag vorstellen. Die Bloggerbande sind vier Kinder zwischen neun und 11 Jahren, die zusammen einen Blog betreiben und eine Vorliebe haben Kriminalfälle, die in ihrem Dorf passieren, zu lösen. Rundum diese Krimi-Geschichten wird den kleinen Lesern der verantwortungsvolle Umgang mit Onlinemedien erläutert und näher gebracht. Das empfohlene Lesealter ist ab sieben Jahren.

Blogtour_Bloggerbande_Ungeduldsfaden (2 von 3)

Gleich zum Anfang ist mir aufgefallen, wie sehr Webseiten für Gütesiegel und Seiten für ein sicheres Surfen miteinander verlinkt sind. Schon als ich auf die Webseite der Bloggerbande gegangen bin, sind mir sogleich drei verlinkte Banner aufgefallen, die auf ein kindgerechtes Internet schließen lassen. Dies sind ‚fragFINN‘, ‚Schau hin‘ und ‚Seitenstark‘. Alle drei werde ich euch hier vorstellen.

fragFINN ist eine Suchmaschine speziell für Kinder. Allerdings finden Kinder hier auch auf der Startseite aktuelle Beiträge zu verschiedenen Themen, Nachrichten, ausgesuchte Spiele und Videos. Auf fragFinn können Kinder ungestört surfen und recherchieren ohne auf fragwürdige Inhalte zu stoßen. Das Prinzip der fragFinn-Suchmaschine basiert auf einer sogenannten ‚Whitelist‘. Technisch können Eltern dies dann so lösen, dass ihr Kinder nur noch auf Webseiten surfen können, die auch auf der ‚Whitelist‘ stehen. Nach verschiedenen Kriterien bewertet ein geeignetes Fachpersonal Webseiten, ob diese für Kinder geeignet sind. Ausgeschlossen werden ’natürlich‘ – sage ich jetzt mal so, als Mutter – Internetauftritte, die nach dem §5 des Jugendmedienschutzgesetzes (§ 5 JMStV) die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen können. Formal muss auf der Webseite ein Impressum nach dem Telemediengesetz stehen, außerdem muss der Datenschutz gewährleistet sein. Die Webseite muss regelmäßig gewartet und redaktionell betreut werden. Dies ist besonders wichtig bei Chats, Foren und andere nutzergenerierte Inhalte. Besonders imposant fand ich die Pflicht des ‚Alarmbuttons‘, den der Nutzer bei fragwürdigen oder gar ungeeigneten Inhalten drücken kann. Sehr wichtig finde ich auch den Moderator mit kontrollierender Funktion, der in einem Chat anwesend sein muss. Geworben werden darf auf Seiten der ‚Whitelist‘ nur unter bestimmten Restriktionen. Die Anforderungen laut § 6 JMStV „Jugendschutz in der Werbung und im Teleshopping“ müssen eingehalten worden, außerdem muss Werbung eindeutig vom redaktionellen Teil gesondert sein. Werbung mit handlungshindernden Funktionen darf auf den jeweiligen Webseiten nicht geschaltet sein. Hier sind in der Kriterienliste nicht zu schließende Pop-Ups genannt. Ich finde, Werbungen in Form von Pop-ups haben so gar nichts auf Kinderseiten zu suchen, ob mit X oder ohne. Aber dass ist Definitionssache. Auch für Webseiten-eigene Shops und Abonnements gibt es Vorgaben, die es einzuhalten gilt. Hier darf es keine Kauf-Appelle geben. Der zu wirkende Kaufvertrag muss insbesondere für die Kinder eindeutig sein.

Die Aufmachung von fragFINN finde ich sehr ansprechend. Die ganze Startseite ist sehr übersichtlich und trotzdem wird genug Input angeboten, damit es Kindern nicht langweilig wird. Momentan wird natürlich viel über die EM berichtet, aber auch der Brexit ist Thema und die EU in ihrem ganzen Kontrukt wird gut und überschaubar erklärt. Ich wollte gerade ein angebotenes Spiel ausprobieren und mir vom Beitragschreiben eine kleine Auszeit gönnen. Allerdings wird dafür der Flashplayer benötigt, den ich hier nicht installiert habe – schade.

Kommen wir zu Seitenstark. Das Verlinken, was ich anfangs genannt habe, hat sich ‚Seitenstark‘ auf seine Fahnen geschrieben. Seitenstark sieht sich als ein Netzwerk vieler Webseiten (momentan sind es 65), die zu einer großen Internetlandschaft verwachsen und so Kindern Raum geben sich sicher im Internet zu bewegen und den richtigen Umgang mit Onlinemedien zu lernen. Dabei ist es kein reines Verlinken nach dem Motto, irgendwo auf der Seite findet man einen Button oder einen kleinen Link. Es ist viel mehr so, dass die Webseiten sich thematisch konsequent miteinander verknüpfen um den Kindern Freiraum in der Onlinewelt zu schaffen. Die Qualitätskriterien, die eine Websiete haben muss um im Seitenstark-Netzwerk Mitglied werden zu können, ähneln denen von fragFinn. Allerdings wird hier zwischen obligatorische Kriterien, die eine Webseite unbedingt erfüllen muss, und Kriterien, die sie nicht unbedingt erfüllen muss, wenn sie plausibel erklärt werden, aber grundsätzlich dem Idealfall entsprechen. Hier wird scheinbar im Einzelfall entschieden. In Sachen Werbung ist es hier so, dass im Idealfall keine Werbung auf der Seite geschaltet wird. Wenn dies nicht so ist und auf der Webseite beworben wird, müssen bestimmte andere Kriterien zutreffen. Im Gegensatz zu fragFinn dürfen die Webseiten von Seitenstark zum Beispiel gar keine Pop-ups geschaltet haben. Zusätzlich müssen die Anbieter, wie gesagt, dem Team von Seitenstark erklären, warum der Idealfall bei ihnen nicht gilt: Sprich, warum sie einen Shop auf ihrer Seite anbieten oder Werbung schalten.

Ich habe mich mal ein wenig im Netzwerk von Seitenstark umgeschaut – ich denke ich war auf rund 8 Seiten – und habe weder Werbung noch einen Shop gefunden. Generell habe ich den Eindruck, dass die Kriterien von Seitenstark durch diese Idealfall-Plausibilitäts-Klausel noch verschärfter sind als bei fragFINN. Die Startseite von Seitenstark wirkt noch übersichtlicher. Hier werden direkt Beiträge von kinderfreundlichen Webseiten mit Spielen, Videos, Rezepten und Mitmachaktionen angeboten. Momentan ist auch hier die EM ganz großes Thema. Auch die Seite der Bloggerbande finde ich hier wieder – ich sage doch: Vernetzung!

Im Gegensatz zu fragFINN und Seitenstark ist SCHAU HIN! ein Elternratgeber, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Eltern dabei zu unterstützen ihre Kinder im Umgang mit Onlinemedien zu stärken, ihnen Tipps und Hinweise mit auf den Weg durch den Alltag zu geben. Ich habe mal direkt den ‚Gefällt mir‘-Button auf Facebook geklickt um weiter auf dem Laufenden zu bleiben. Gegründet wurde SCHAU HIN! vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Ersten, dem Zweiten und TV Spielfilm. Hier finden Eltern Informationen zu allen möglichen Themen, die sie auf ihrem Weg durch das Internet, aber auch im Fernsehen mit ihren Kindern begegnen können. Es gibt Tutorials, wie Eltern das Facebook-Profil ihrer Kinder und ihre eigenen sicherer machen, Artikel über Onlinespiele. Aber auch Beiträge zu unschönen Themen wie Cybermobbing. Das Fachwissen rundum Medien trägt bei SCHAU HIN! der Beirat bei, der unter anderem aus Kinderärzten, Medienpsychologen und Kommunikationswissenschaftlern besteht. Wie dieser arbeitet, habe ich leider der Webseite nicht entnehmen können.

Witzig auf der SCHAU HIN!-Seite fand ich den Online-Test für Eltern, wenn ich mal von der Fragebogenkonstruktion absehe – ich wollte doch mehrfach mehr als eine Antwort angeben – das ging aber leider nicht. Ich mache jetzt meinen Marktforschungskopf zu. Also, ich bin der Typ Medienallrounder, der öfters mal offline sein könnte. Auch wirklich erwähnenswert ist die App von SCHAU HIN!. Die, wie die Webseite auch, alltägliche Tipps gibt – unter anderem auch Programmtipps. Sehr interessant finde ich den Spielomat, der dem Kind je nach Alter Spiele für drinnen und draußen vorschlägt – ganz ohne Medien, wenn man von der eigentlichen App mal absieht.

Bloggerbande-Banner-Gewinnspiel_final

****Gewinnspiel****

Wenn ihr ein Bücherpaket randvoll mit acht!!! Büchern der Bloggerbande gewinnen wollt, beantwortet mir einfach diese Frage:

Auf welche Liste kommen Webseiten, wenn sie vom fragFINN-Team als kindergerecht eingestuft worden sind? Schreibt mir eure Antwort bitte einfach unten als Kommentar.

Wenn ihr Eure Chancen auf einen Gewinn erhöhen wollt, springt doch einfach mal auf die anderen Blogs, die bei der Blogtour der Bloggerbande mitmachen.

Stephanie von meinmini.me
Mira vom Familymag
Yasmin – die Rabenmutti
Beate von Chaosehoch4
Frida von 2kindchaos
Yvonne von Limalisoy

Teilnahmebedingungen:
*Teilnahmeschluss ist am 28. Juni 2016 um 23:59 Uhr.
* Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat.
*Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
*Der Rechtsweg sowie die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
* Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
* Ihr erklärt euch damit einverstanden, als Gewinner öffentlich (Vorname) auf Facebook benannt zu werden.

Jetzt wünsche ich euch aber ein schönes Wochenende mit viel Sonne und ganz wenig Gewitter.
Euer Ungeduldsfaden

12 Gedanken zu „Blogtour Die Bloggerbande – Kinderwebseiten

  1. Das dürfte die Whitelist sein. Meine Tochter ist 9 und da sie bei mir das Bloggen mitbekommt, kann ich mir gut vorstellen, dass ihr die Buchreihe gut gefällt. Wäre eine gute Sommerlektüre!
    LG, Micha

  2. Huhu,

    hab vielen Dank für die Fleißarbeit 🙂 Da sind einige Infos drunter, die ich noch nicht hatte. Ich glaube, dass der Beitrag echt wichtig ist, weil auch viele andere Eltern das Siegel und die Seiten nicht kennen…Streuen, streuen, streuen – unabhängig zur Tour 🙂

    Liebe Grüße
    Yasmin

  3. Hallo, super Beitrag!
    Die drei Banner Seitenstark, fragFINN und SCHAU HIN! finde ich sehr wichtig für Kinder. Ein Gütesiegel für kindergerechtes und kinderfreundliches Internet.
    Danke für die umfassende Erklärung! 🙂

    LG wünscht kundentests.com

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