Neues von der Bloggerbande – iPhone und iPad kindersicher machen + Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich mich mal wieder über mein Herzensprojekt schreiben. Nein, eigentlich, sind es zwei Herzensprojekte! Zum einen möchte ich schallend laut ganz tolle Neuigkeiten aus dem Kinderbuchbereich in die Welt posaunen. Die Bloggerbande ist zurück! Zum anderen möchte ich euch heute erzählen, wie wir unsere iOS-Geräte vor und für unsere Kinder gesichert haben. Mitte diesen Jahres habe ich bei der Blogtour zur Bloggerbande mitgewirkt. Dabei habe ich mich im Netz nach Webseiten umgeschaut, auf denen Kindern gut surfen können und habe euch drei dieser tollen und vor allem sichere Kinderwebseiten und deren Kriterien für eine kindersichere Webseite vorgestellt. Klickt hier um den Beitrag noch einmal zu lesen! Heute möchte ich euch unsere derzeitige Lösung vorstellen, wie wir unsere iPads und iPhones kindersicher gemacht haben.

Schon lange war ich auf der Suche nach einer guten, alltagstauglichen App, die unsere große Kleine auf ihren Online-Touren schützt. Allerdings war dies gar nicht so einfach. Entweder habe ich den falschen Suchbegriff im Appstore angegeben oder es gibt gar nicht so viel auf dem Markt. Da ich selbst mit meiner Suche nach Apps eher unzufrieden war, habe ich doch das große, weite Internet befragt. Gefunden habe ich zwei Möglichkeiten, die selbst Bestandteil des Betriebssystemes sind und gar nicht mehr heruntergeladen werden müssen.

Zum einen gibt es unter „Einstellungen“ – „Allgemein“ – „Einschränkungen“ einen Bereich, in dem genau definiert werden kann, welche Apps für das Kind erlaubt bzw. nicht nutzbar sein sollen. Das gilt sowohl für die Kamera, ich mag es überhaupt nicht, wenn mein Kind mir mit Fotos den Speicherplatz im iPhone klaut, aber auch für Kontakte, Kalender, Safari. Jegliche Änderungen durch Kinderhand bergen ihre Tücken.
Hier kann auch geregelt werden, welche Medien das Kind konsumieren darf. Für Filme, Sendungen, Bücher, Apps und Musik können Alters- bzw. Inhaltseinschränkungen definiert werden. Das Kind ist so vor nicht-altersgerechten Inhalten geschützt. Geschützt wird das ganze durch einen Eingabe-Code, den praktischerweise nur der Erwachsene und nicht das Kind! kennt. Ich selbst finde diese Möglichkeit der Kindersicherung am Gerät nicht alltagstauglich. Sobald ich mein iPhone oder auch iPad wieder in der Hand halte und die Einschränkungen aufhebe, sind all meine Apps woanders. Auch in den Sammlungen/Ordnern sind meine Apps nicht mehr an ihrem Platz. Alles ist durcheinander. UND wenn nun mein Kind wieder ankommt und mein iPhone doch noch einmal schnell haben möchte, muss ich all meine Definitionen und Regeln wieder neu anlegen. Was ich absolut schräg und unbrauchbar finde. Ich muss doch dauernd alles doppelt und dreifach sagen und erklären. Kindersicherungen langwierig doppelt und dreifach anweisen, sollten nicht zu meinen Aufgaben gehören. Ich brauche eine praktischere Lösung! Nur eine Sache habe ich an den Einschränkungen geändert. In-App-Käufe, die ich auch hier regeln kann, habe ich einfach mal kategorisch unterbunden. Ist ja auch für mich gut 🙂

Die Suche nach einer passenden Lösung für mich, meine große Kleine und mein iPhone ging also weiter. So bin ich auf den „Geführten Inhalt“ gestoßen. Wieder unter „Einstellungen“ – „Allgemein“ gelangt man zu den „Bedienungshilfen“. Diese angeklickt befindet sich hier der „Geführte Zugriff“. Wenn ich diesen aktiviere, kann ich in der Situation schnell mein Gerät kindersicher machen, indem ich mit nur drei Drückern auf den Home-Button die App, die das Kind gerade begehrt fixiere. Das Kind kann in dieser App dann tun und lassen was es möchte – vorausgesetzt ich habe nicht einzelne Funktionen in der App deaktiviert. Diese Anwendung finde ich sehr einfach. Stellt euch vor, das Kind möchte etwas für die Schule recherchieren und fragt nach eurem Telefon. Ihr öffnet die Kindersuchmaschine, damit es dort nach der Information suchen kann. Allerdings wollt ihr nicht, dass es durch die Witze-Rubrik oder dem Chat abgelenkt wird. Ihr könnt also mit einem dreifachen Drücken auf den Home-Button die App fixieren. Indem ihr die Witze-Rubrik einkreist, graut ihr diese Funktion in der App aus und das Kind kann sie nicht anwenden. Eine zusätzlich tolle Funktion ist die zeitliche Begrenzung.

Ich denke, beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile und vielleicht ist sogar eine Kombination aus beiden Lösungen der sicherste Weg. Vor allem sollten wir Eltern genau in der Situation abwägen, was das Kind braucht, welche Informationen es zur Verfügung gestellt bekommen soll und was gänzlich unnötig ist.

Nun zu DER Sensation, auf die ich mich schon seit Monaten freue. Der Lingen-Verlag veröffentlicht noch vor Weihnachten – um ganz genau zu sein: am 17. Dezember – tolle, neue Bände der Bloggerbande. Ihr kennt doch noch Antonia, Celina, Tarik und Finn, die Online-Offline-Detektivbande, die viele knifflige Kriminalfälle lösen? In jedem Buch läuft den vier Freunden ein neuer Fall über den Weg. Dieses Mal verschwinden sämtliche Katzen aus Burghause, ein Feuerteufel treibt sein Unwesen, Pannen in einem Spaßbad müssen aufgeklärt werden und beim Talentwettbewerb kommt es zu merkwürdigen Zwischenfällen. Ihr dürft also wieder einmal höchst gespannt sein. Ich bin es auf jeden Fall. Allerdings muss ich mit dem Vorlesen noch warten, denn unsere große Kleine bekommt die neuen Bücher der Bloggerbande erst zu Weihnachten geschenkt.

Die Bücher der Bloggerbande bereiten die kleinen Leser auf die Online-Welt vor. Durch die vier Freunde können die Kinder lernen, was nicht im Internet zu suchen hat, wo Gefahren sind, was man zu beachten hat. Tarik, Finn, Antonia und Celina zeigen aber auch genau, wie man sich das Internet zu nutzen machen kann, wie es in Schule und Alltag helfen kann. Da es den Blog der Bloggerbande wirklich als Blog gibt, werden im Buch QR-Codes genutzt um Buch und Blog miteinander zu verbinden. So können die Kinder schnell mittels der QR-Codes auf einen Beitrag der Bloggerbande kommen und diesen auf Smartphone oder Tablet lesen. Sehr gelungen finde ich die kleinen Comics auf fast jeder Buchseite. Gerade ich als Mama eines iDötzchens versuche die große Kleine darin zu motivieren selbst zu lesen. Solch kleine Sprechblasentexte sind da sehr willkommen.

Bekommen könnt ihr die vier Bände in ALDI Süd oder im Online-Shop des LINGEN-Verlages.

****Gewinnspiel****
Natürlich könnt ihr die vier neuen Bände der Bloggerbande auch gewinnen und das gleich drei Mal. Habt ihr Lust? Dann schreibt mir im Kommentar wie ihr es mit der Sicherheit eurer Kinder auf Tablet und Smartphone haltet. Habt ihr bestimmte Apps installiert, damit die Kleinen nicht alles sehen und nutzen können? Bekommen eure Kinder überhaupt mobile Geräte in die Hand? Sitzt ihr die ganze Zeit daneben und passt auf? Erzählt mal!

Teilnahmebedingungen:
*Teilnahmeschluss ist am 18. Dezember 2016 um 21:00 Uhr. Ob die Bücher bis Weihnachten noch ankommen, weiß ich nicht genau.
* Teilnehmen kann jeder, der über 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz innerhalb Deutschland hat.
*Für den Versand wird keine Haftung übernommen.
*Der Rechtsweg sowie die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
* Alle Daten werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet. Sie werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

5 Gedanken zu „Neues von der Bloggerbande – iPhone und iPad kindersicher machen + Gewinnspiel

  1. Für die Sicherheit der Kinder habe ich am Tablet die App kids place installiert. Darüber sind umfangreiche Konfigurationen möglich. Vor allem auch Profile für die einzelnen Kinder.

    Direkten Zugang zum Internet gibt es für die kleinen (unter zehn) nur begleitet. Dabei habe ich bewusst keinen adblocker aktiv, damit ich meinen Kindern auch Umgang mit Werbung vermitteln kann.

    Die größeren (12+) haben ein eigenes Handy. Dort kontrollieren wir gemeinsam mit den Kindern regelmäßig Downloads und Verläufe. Wichtig ist es uns, das offen zu machen und gemeinsam zu besprechen.

  2. Hey,
    ich würde die Bücher so gerne in der Schule einsetzen! Als Grundschulreferendarin und Medienpädagogin ist dieses Buch genau das, was ich gesucht habe 🙂
    Da ich noch keine eigenen Kinder habe (eben bisher nur die kleinen Grundschüler), kann ich nur sagen was ich machen würde, wenn ich eigene Kinder hätte…
    Ich denke ich würde den Kindern ein eigenes (altes) Gerät (Tablet oder Smartphone) geben und entsprechen einrichten. Eben nur altersgemäße Apps installieren und auch die Zeit irgendwie regulieren. Aber ob ich es in ein paar Jahren tatsächlich so mache, oder doch ganz anders wird sich zeigen 😉

  3. Meine Liebe Ute, wir würden uns riesig freuen u d ich teile gleich auch noch gern bei FB ✌️️

    Ich glaube ich hatte schon erzählt, dass ICH gar keine Spiele oder Apps für die Kids habe. Ich finde es nicht notwendig.
    Torsten spielt mit Emmi zusammen irgendein farmspiel Und hat auch die App für die bloggerbande geladen

    Liebste Grüße

  4. Oh das ist interessant u morgen schau ich mir die Einstellungen genauer an. Meine Kids bekommen ab der weiterführenden Schule ihr Handy bzw zwei davon sind nun groß die dritte bekommt es ab Sommer dann u es gilt als Notfallhandy erstmal liebe Grüße Gaby

  5. Ein wundervolles Gewinnspiel!Ich würde mich über den Gewinn sehr freuen! Ich wünsche dir schöne Weihnachtstage!

    Ich finde bei Kindern sollte auf die Sicherheit geachtet werden. Bei Smartphones und Tablets, dass nur altersentsprechende Apps genutzt werden können (Passwort) und zeitmäßig sollte alles im Rahmen sein.

    liebe Grüße
    Chanel

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