WiB – Kanuwochenende mit Familie

Moin ihr Lieben,

wir waren übers WE beim Familientreffen vom Kanuverein. Eigentlich ist nur der Mann Paddler, ich bin da eher der am Strand-Rumlieger, der den Mann im Kanu fotografiert. Aber wenn doch zum Familientreffen einladen, kann ich mir das nicht entgehen lassen. Und so ging es am Freitagabend los Richtung Gütersloher Bootshaus der Faltbootgilde. Auf diversen Veranstaltungen habe ich zwar schon ein paar Leute dort kennengelernt, trotzdem war ich ein wenig aufgeregt. Zwei ganze Tage mit fremden Menschen und deren Kinder campen… kann ja auch mal in die Hose gehen. Aber nicht bei uns!

Wir hatten ein entspanntes Camping-Wochenende an der Ems. Die Kids haben super zusammen gespielt, es gab kaum Raufereien zwischen ihnen. Ein Fakt, der Eltern ja immens entspannt 😉

Abends gab es nach dem obligatorischen Grillabend ein Lagerfeuer mit Stockbrot. Während die Kids gespielt haben, haben die Eltern also für die hungrigen Kids Stockbrot ins Feuer gehalten – und ja, vorher haben wir gegrillt und trotzdem waren die kleinen Wesen hungrig und Stockbrot ein Muss – an jedem Abend. Kleiner Tipp am Rande, wenn ein Kind unter vielen Kindern kein Weizen verträgt – macht nicht zwei Mal Teig, sondern einfach nur einen, den alle vertragen. Es entspannt die betroffenen Eltern ungemein zu wissen, dass nichts falsch gemacht werden kann und meistens sind genau die Eltern, diejenigen, die sich um den Teig kümmern. Also weniger zu tun für die anderen. Win-Win!

Der Klitzekleine war die meiste Zeit dabei Steine in den Fluss zu werfen. Ich habe mich direkt gefragt, wozu Kinder eigentlich so viele Spielsachen brauchen. Jeder hatte zwei Bücher mit, außerdem hatten wir einen Frisbee, einen normalen Ball und einen Wasserball eingepackt. Das war’s! Meine Kinder waren 48h beschäftigt und es kam nie Langeweile auf.

Samstagmorgen sind wir mit den Autos und den Booten im Schlepptau nach Rheda gefahren um von dort aus zurück nach Gütersloh zu paddeln. Ich war gespannt, wie das sein wird. Erstens habe ich selbst noch nie eine Paddeltour mitgemacht. Eine halbe Stunde auf’m See hin und her wie Arielle und Eric zählen nicht! Zweitens war ich gespannt, wie das die Kinder mitmachen. Der Klitzekleine ist mit uns im Kanadier gestartet. Die große Kleine ist bei einer anderen Familie im 3er Kanu mitgefahren.

Und was soll ich sagen? Es war grandios. Extrem spannend, fand ich es, die Welt vom Wasser aus zu entdecken: unter Brücken hindurch zu paddeln…

…ab und an aufzusitzen, weil in der Ems momentan zu wenig Wasser ist, und dann gezogen zu werden…

… und durch Schnellen und Engen hindurch zu manövrieren und Gott sei Dank nur einmal rücklings sich unter einen Baum wiederzufinden. Kann ja mal passieren! Jetzt weiß ich, wozu man einen Helm beim Paddeln auch braucht! Leider gibt es von dem kleinen Baum-Unfall kein Bild.

Morgens und abends habe ich das Licht über der Ems genossen…

…und jede Menge Zeit am Steg verbracht um den Kids im Wasser zuzusehen.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend.
Bis ganz bald,
Euer Ungeduldsfaden

PS: Ab geht’s zum WiB.

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